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Staatliche Schlösser und Gärten Baden‑Württemberg

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Charakter und Charisma - Führende Köpfe

Führende Köpfe

Charakter und Charisma

Statue von Martin Luther; Foto: Wikipedia gemeinfrei

Reformatoren

Sie prägten die Umwälzungen während der Reformation im heutigen Baden-Württemberg entscheidend mit: Sei es bei den neuen Kirchenordnungen oder bei der Einführung der Schulpflicht.

Johannes Brenz, Holzschnitt um 1590; wikipedia_gemeinfrei

Ein Ratgeber in Sachen Reformation

Als Berater Herzog Ulrichs stieß Johannes Brenz die Einführung der lutherischen Lehre in Württemberg an.

Johannes Brenz
Ambrosius Blarer, Holzschnitt aus dem 16. Jahrhundert; Foto: wikipedia_gemeinfrei

Ganz der Reformation verpflichtet

Ambrosius Blarer reformierte weite Teile Württembergs, bis er selbst Herzog Ulrich zu radikal wurde.

Ambrosius Blarer
Erhard Schnepf, Gemälde; Foto: Joachim Schäfer, Ökumenisches Heiligenlexikon, gemeinfrei

REFORMATOR „UNTER DER STAIG“

Im Auftrag von Herzog Ulrich führte Erhard Schnepf, zusammen mit Ambrosius Blarer, die Reformation in Württemberg ein.

Erhard Schnepf
Primus Truber, Kupferstich von 1578; Foto: wikipedia_gemeinfrei

Ein Reformator im Exil

Was Martin Luther für Deutschland war, war Primus Truber für Slowenien. Von dort musste er fliehen und fand Exil in Urach.

Primus Truber

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Fest im Glauben – die Mönche; Foto: pixabay_gemeinfrei

Äbte

Auf katholischer wie auf evangelischer Seite kämpften sie für ihren Glauben und versuchten, die jeweilige Glaubensrichtung auf ihre Weise zu stärken.

Links das Wappen mit dem Mühlstein des Abtes Laurentius Autenrieth und rechts das Lorcher Klosterwappen, datiert 1526; Foto: Ulrich Rund

Mit höchster Ausdauer

Als Abt des Klosters Lorch kämpfte Laurentius Autenrieth 15 Jahre lang gegen die Einführung der Reformation.

Laurentius Autenrieth
Gerwig Blarer, Ölgemälde; Foto: wikipedia_gemeinfrei

Kämpfer für die katholische Kirche

In Oberschwaben stemmte sich Gerwig Blarer gegen die Reformation und erfüllte wichtige Aufträge für Kaiser und Papst.

Gerwig Blarer

Bekannter Kirchenpolitiker

Valentin Vannius, erster evangelischer Abt in Maulbronn, wirkte aktiv an der Schul-und Klosterordnung für Württemberg mit.

Valentin Vannius
Johann Valentin Andreae, Kupferstich von Melchior Kusell um 1650; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Robert Bothner

PIETIST MIT GROSSEM EINFLUSS

1645 ordnete Johann Valentin Andreae die allgemeine Schulpflicht an – damit war Württemberg das erste Land in Europa.

Johann Valentin Andreae

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Sapientia, Skulptur im Kloster Schöntal; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Jürgen Besserer

Kluge Frauen

Sie waren einflussreiche Persönlichkeiten und regierten in Klöstern und Palästen. Natürlich mischten auch sie in der Auseinandersetzung der Konfessionen mit – jede für ihren Glauben.

Bildnis der Veronika von Rietheim auf einer Buchseite; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Markus Schwerer

Selbstbewusst und kunstsinnig

Äbtissin Veronika wusste genau, wie sie ihr Kloster Heiligkreuztal erhalten und verändern wollte.

Veronika von Rietheim
Magdalena von Nassau-Katzenelnbogen (1547–1633); Foto: Hohenlohe Zentralarchiv, Neuenstein

Kluge Herrscherin

Magdalena war eine moderne, hochgebildete und tief religiöse Frau. Sie kam durch Heirat Weikersheim.

Magdalena von Nassau-Katzenelnbogen
Herzogin Sabina von Württemberg, Gemälde von Barthel Beham um 1530; Foto: wikipedia_gemeinfrei

Eine bayerische Prinzessin

Sabina war Enkelin von Kaiser Friedrich III., verheiratet mit Ulrich von Württemberg – und der Reformation gewogen.

Sabina von Württemberg
Porträt der Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Fromme Bauherrin

Sibylla war tatkräftig, mutig und fromm – aber auch kreativ. Eine Fürstin, die gerne baute und die Gegenreformation förderte.

Sibylla Augusta von Baden-Baden

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Johann Casimir von der Pfalz, Figur am Friedrichsbau in Schloss Heidelberg; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Herrscher

Als Herrscher besaßen sie die Macht über größere und kleinere Territorien. Das bedeutete auch, dass sie als Landesfürsten über den Glauben ihrer Untertanen entscheiden konnten.

Hugo von Hohenladenberg, Ölgemälde; Foto: wikipedia_gemeinfrei

Der letzte Fürstbischof in Konstanz

Er überwarf sich mit dem protestantisch geprägten Stadtrat und musste seine Residenz nach Meersburg verlegen.

Hugo von Hohenlandenberg
Graf Wolfgang II. von Hohenlohe, Ölgemälde; Foto: Hohenlohe Zentralarchiv, Neuenstein

Herrscher, Bauherr, Alchemist

Seine Regentschaft war geprägt von den Ideen der Renaissance. Zugleich war er ein reformatorisch gesinnter Landesherr.

Wolfgang II. von Hohenlohe
Herzog Ulrich von Württemberg, Ölgemälde von unbekanntem Künstler; Foto: wikipedia_gemeinfrei

Erster protestantischer Fürst

Er zählt zu den herausragenden, aber auch umstrittensten Herrschern Württembergs. Hier führte er die Reformation ein.

Ulrich von Württemberg
Herzog Christoph von Württemberg, Kupferstich von J. Hyrt nach C. Mayer um 1560; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Robert Bothner

Gründer der Klosterschulen

Der Herzog ordnete das württembergische Staats- und Kirchenwesen. Für die Klöster fand er eine nützliche neue Funktion.

Christoph von Württemberg
Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach, Kupferstich um 1610; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Dieter Jaeger

Ein protestantischer Heerführer

Markgraf Georg Friedrich war ein gebildeter und religiöser Mann. Er kämpfte für das Luthertum, war aber als Heerführer glücklos.

Georg Friedrich von Baden-Durlach
Kurfürst Ottheinrich, Gemälde von Barthel Beham; Foto: wikipedia_gemeinfrei

Bauherr, Kunstsammler, Protestant

Ottheinrich war ein idealtypischer Renaissance-Fürst. Außerdem war er überzeugter Protestant.

Kurfürst Ottheinrich von der Pfalz

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