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Staatliche Schlösser und Gärten Baden‑Württemberg

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FESTE, FEUERWERK UND FESTUNG – Vergänglichkeit von Macht und Glanz

Vergänglichkeit von Macht und Glanz

Feste, Feuerwerk und Festung

Besucher der Hochburg bei Emmendingen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Steingewordene Geschichte

Im Zeitalter der Reformation änderte sich nicht nur viel in der Gedankenwelt der Menschen. Auch viele neue Bauten entstanden – aus strategischen und repräsentativen Gründen.

Luftansicht der Hochburg bei Emmendingen; Foto: Axel Brinkmann

Aufrüstung für die Glaubenskriege

Die Hochburg bei Emmendingen erhielt nach der Reformation eine strategische Bedeutung zwischen Baden und Vorderösterreich.

Die Festungsanlage
Der Ottheinrichsbau in Schloss Heidelberg; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Arnim Weischer

EIN PALAST DER SUPERLATIVE

Der Ottheinrichsbau in Schloss Heidelberg gilt als einer der schönsten und frühesten Palastbauten der deutschen Renaissance.

Der Ottheinrichsbau
Kupferstich von Stadt und Zitadelle Mannheim, 17. Jahrhundert; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Andrea Rachele

Ideal und Wirklichkeit

Auf dem Reissbrett entworfen, sollte die Stadt Mannheim ein Handelsplatz und eine Zufluchtsstätte für Flüchtlinge werden.

Die Planstadt Mannheim
Kloster Ochsenhausen; Foto: Oberschwaben Tourismus GmbH

Mit deutlicher Signalwirkung

Die repräsentative Architektur von Ochsenhausen zeigt eine typisch barocke Klosteranlage der Gegenreformation.

Ein Schloss für den Glauben

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Detail aus dem Rittersaal von Schloss Weikersheim; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Neuschöpfungen der Kunst

Die Kunst erlebte im Zeitalter der Reformation und Gegenregormation eine Blüte. Dies ist noch heute in den verschiedenen Monumenten auf unterschiedliche Weise erkennbar.

Besucher im Rittersaal des Schlosses in Weikersheim; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Niels Schubert

FÜR EIN BEDEUTENDES GRAFENGESCHLECHT

Der Rittersaal in Schloss Weikersheim gehört zu den schönsten Raumschöpfungen der Renaissance in Deutschland.

Der Rittersaal
Hortus Palatinus, Jacques Fouquières, Öl auf Lwd., 1620; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Lutz Hecker

ALS „ACHTES WELTWUNDER“ GERÜHMT

Im 17. Jahrhundert war Schloss Heidelberg berühmt für seinen außergewöhnlichen Schlossgarten, den Hortus Palatinus.

Der Hortus Palatinus
Katakombenheiliger im Museum in der Bruderkirche des Klosters Heiligkreuztal; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Markus Schwerer

BAROCKE PRÄSENTATION DER MÄRTYRER

In Heiligkreuztal befinden sich noch heute die Gebeine von vier Katakombenheiligen, die um 1680 ins Kloster kamen

Die Katakombenheilige
Besucher im Bibliothekssaal im Kloster Schussenried; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Niels Schubert

FESTSAAL DES WISSENS UND DER WEISHEIT

Die Schussenrieder Mönche feierten mit der Erbauung ihres Bibliothekssaal die Welt des Wissens.

Der Bibliothekssaal

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Festungsruine Hohentwiel, Obere Festung; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Wandel in bewegten Zeiten

Viele Veränderungen dieser Zeit hatten keinen direkten Zusammenhang mit der Reformation und der Gegenreformation, aber dennoch beeinflussten sie diese – und das Leben der Menschen.

Bücher in einem Bücherregal der Klosterbibliothek in Wiblingen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Klosterverwaltung

Das Erbe Gutenbergs

Die Erfindung des Buchdrucks revolutionierte die Herstellung des Buches – und hatte Konsequenzen für die Klöster.

Der Buchdruck
Das Elisabethentor im Schloss Heidelberg; Foto: Staaliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Günther Bayerl

Allianz mit England

1613 heirateten Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz und Elisabeth Stuart in London. Es soll eine Liebesheirat gewesen sein.

Das Heiraten
Die Uhr im Rittersaal von Schloss Weikersheim; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Niels Schubert

Papst passt Kalender an

Katholische Fürsten benutzten den neuen Kalender, die protestantischen blieben beim alten: Das ging so Jahrhunderte lang.

Der alte und der neue Kalender
Detail aus einem Brief; Foto: pixabay_gemeinfrei

Die Macht des Wortes

Martin Luther übersetzte die Bibel in die Volkssprache. Doch in den Klosterschulen stand weiterhin Latein auf dem Stundenplan.

Die Volkssprache

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